Text und Fotos: B. Lieb-Stütz

Seit 2012 gibt es an unserer Schule  für die Viertklässler das Angebot, ein Wochenende im Kloster Sießen bei Bad Saulgau zu verbringen. Von den  dortigen Franziskanerinnen lebten mehrere Schwestern viele Jahre auf Taläcker und wirkten in Kindergarten, Schule und  in der  Katholischen Pfarrgemeinde St.Paulus.  Bis heute sind sie auf Taläcker nicht vergessen.

So haben die Taläcker-Kinder die Möglichkeit, am Ende ihrer Grundschulzeit nach Sießen zu fahren und dort das Kloster zu entdecken. Dieses Jahr fand die Fahrt vom 6.-8.März statt, gerade noch rechtzeitig, bevor das Corona-Virus die Kinder in "Zwangsferien" schickte.

 

 

 

 

 

Aus den Erzählungen  der Kinder:

Wir hatten so lange auf den Tag gewartet!  Endlich ist es losgegangen, eigentlich "gefahren"- als Erstes mit dem Bus, dann mit dem Zug und wieder mit dem Zug und dann noch ein 3.Zug und  dann sind wir endlich angekommen.

Als der Zug in Stuttgart kam, hatten wir es richtig gut, denn er war zweistöckig und oben waren genug Plätze für uns frei.

Manche von uns sind zum ersten Mal Zug gefahren. Das war spannend.

 

Im Kloster angekommen, haben uns Sr.Margit  und Sr.Veronika empfangen und alles erklärt.  Wir durften in unser Zimmer und mussten die Betten beziehen. Die ZImmer  hatten Namen, z.B. "Bruder Mond" oder "Schwester Sonne".

Dann durften wir das große Kloster anschauen.

Bei der Klosterführung fand ich den Ort am schönsten, wo Jesus in der Krippe lag.

Ich fand die Zimmer cool.

Der Speisesaal war echt riesig. Das Essen war sooo lecker!

Oben im Raum "Francesco"  unterm Dach haben wir ein Theaterstück von Franziskus und Klara gespielt. Ich war in unserer Gruppe die Erzählerin.  Das war echt schön.

 

Sr.Veronika hat Gitarre gespielt- genau wie ich- und ich durfte sogar mit ihrer Gitarre etwas vorspielen. Das Beten fand ich langweilig, aber das Singen hat mir gefallen.

 

 

Unser  Gebäude war das Jugendhaus St.Elisabeth. Dort haben wir  geschlafen und getrunken und gespielt. Jeden Tag sind wir dreimal zum Essen inden Speisesaal gegangen und wir sind jeden Tag in die Kapelle gegangen zum Beten. Wir beteten viel.

 

Wir trafen auch Sr.Marlene und sie hat uns  von ihrer Zeit früher auf Taläcker erzählt und wir haben ihr Buch mit den Fotos angeschaut.

Danach sind wir unterirdisch bis zur Sporthalle gelaufen. Das war wie ein Labyrinth. Wir spielten eine Stunde lang, das war toll. Ich fand, das war das Beste.

 

Am Sonntag sind wir in den Gottesdienst gegangen und haben viel gesungen. Der Pfarrer hat unsere Gebetsketten gesegnet, die wir am Samstag gebastelt hatten. Ein älterer Mann hat uns nach dem Gottesdienst gelobt, weil wir so gut mitgesungen hatten. Er sei richtig mitgerissen worden.

Ich fand es lustig, als der Pfarrer uns mit Weihwasser voll gespritzt hat.

Nach dem Gottesdienst durften wir uns austoben.

 

Dann mussten wir packen und dann gingen wir wieder auf die große Reise.  Mir hat das Wochenende gefallen, weil wir viel über Franziskus geredet haben, z.B. wie er den Sultan getroffen hat und Frieden wollte.

 

Als wir zu Hause mit der Bergbahn auf Taläcker ankamen, haben die Eltern auf uns gewartet. Als die Türen aufgingen, haben sie alle geklatscht.

Es war schön, Mama und Papa wieder zu sehen.

 

Mir hat das Klosterwochenende echt Spaß gemacht.

 

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© Grundschule Taläcker